Was wir tun, um unser Umfeld zu unterstützen.
Image by Marius Jost
Straßentiere haben keine Lobby
Heutezutage scheint jeder eine Lobby oder zumindest eine laute Stimme zu haben.
Jede Branche und jeder Berufsstand wird von einem Verband vertreten oder von bezahlten Lobbyisten repräsentiert. Aber Straßenkatzen und -hunde – jene, die in unseren Städten ausgesetzt werden – haben das nicht.
Viele überleben von Müll, werden von Autos angefahren, werden von Menschen vergiftet oder erfrieren im Winter.
Wir helfen Straßentieren direkt in den Städten, in denen wir leben, und arbeiten dafür mit Tierärzten und Stadtverwaltungen zusammen.
Unsere Kundinnen und Kunden bitten wir dabei nie um Spenden. Stattdessen investieren wir einen Teil unserer eigenen Zeit, um die Situation vor Ort zu verbessern.
Deshalb unterstützen wir LeoLife Bulgaria mit unserer Zeit und unserer PR-Arbeit vor Ort in Varna.
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Unser derzeitiges Projekt
Eine Dokumentation in zwei Sprachen in Varna, Bulgarien.
LeoLife Bulgaria erinnert Politiker und Öffentlichkeit immer wieder daran, dass die Stadt gesetzlich verpflichtet ist, die Tiere auf humane Weise kastrieren zu lassen. Nur so bekommen moderne Städte solche Probleme in den Griff.
Viele Bulgaren und auch viele Touristen nehmen gar nicht wahr, was tatsächlich geschieht. Deshalb produziere ich gemeinsam mit LeoLife die 45-minütige Dokumentation „Varna – das Drama der Vergessenen“. Der mehrsprachige Film zeigt die aktuelle Situation, begleitet Menschen, die den Tieren helfen, und erzählt die Geschichte eines jungen, stillen Mannes, der sich seit seiner Kindheit um sie kümmert.
Wir haben bereits mehrere Interviews mit Tierärzten geführt und mit Menschen auf den Straßen von Varna gesprochen. Einige Aussagen haben erschreckende Denkweisen offengelegt.
Jedes Mal, wenn ich auch nur ein wenig meiner Zeit investiere, wird mir klar, wie viel Einfluss jeder Einzelne von uns auf sein Umfeld hat – mehr, als wir uns eingestehen wollen.